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1. Bundesliga

Ribery im Karussell Täter, Opfer, Verletzter

Der französische Fußballspieler Franck Ribery, 33 Jahre alt, steht bereits seit 2007 bei dem mehrfachen Meister FC Bayern unter Vertrag. Doch aktuell ist die Position des talentierten Spielers nicht klar einzuordnen. Fakt ist das er am Samstag den 22.10. bei dem Turnier Frankfurt gegen FC Bayern München nicht mit auf den grünen Rasen einlaufen wird. Der Trainer Ancelotti hat ihn bereits vor dem Abschluss-Training verabschiedet, mit der Erklärung das Ribery unter einer Verletzung leidet. Zieht man jedoch die Geschehnisse der vergangenen Wochen in Betracht, zeigt sich deutlich das Ribery immer öfter die Nerven verliert. Hat Ancelotti ihn deshalb bewusst ausgeschlossen?

Obwohl sich die Konsequenzen für die Ausbrüche von Franck Ribery bisher im Rahmen hielten, wird sich die Opfer-Täter Diskussion nicht ewig halten können. Dies zeigt auch der zeitnahe Vorfall gegen den HSV. Zwar siegte der FC Bayern München, jedoch wurde die Partie durch eine unangemessene Aktion geprägt. Ribery nahm sich das Recht heraus, den Konkurrenten Nicolai Müller während des Spiels in die Wange zu kneifen. Der Schiedsrichter Felix Zwayer wertete diese Aktion als Unsportlichkeit und strafte Ribery mit einer gelben Karte ab. Diese Wertung stand schwer in der Kritik, denn andere Schiedsrichter hätten in diesem Fall eine Rote Karte gezogen, da es als Tätlichkeit gewertet werden könnte. Beide Entscheidungen sind in diesen Fall regelkonform, denn die individuelle Wertung liegt ganz im Ermessen des jeweiligen Schiedsrichters. Der angesehene Spieler Mats Hummels bezeichnet die Gesamtsituation als fragwürdig, dabei bleibt die Frage offen wie gut sich Müller und Ribery privat kennen. Der Hamburger Müller nahm es mit Humor und bezeichnete die Attacke als kleinen Backenzupfer ohne tragische Folgen. Die Kuriosität dieser Partie erreichte sein Höhepunkt als Ribery die Vorlage für den Siegtreffer in der 88. Minute für Joshua Kimmich vorbereitete.

Nun müssen die Bayern ohne ihre Rüpel-Profi gegen Frankfurt antreten. Die Frage ob Ancelotti diese Entscheidung getroffen hat, um Ribery vor erneuten Schlagzeilen zu schützen oder ob der Franzose tatsächlich gesundheitlich angeschlagen ist, bleibt unbeantwortet. Bisher verpasste der Profi Spieler erst eins der zehn Pflichtspiele dieser erfolgreichen Saison. Bei dem 1:1 gegen Köln war Ribery nicht mit von der Partie. Zu den Vorwürfen äußerte sich Ribery widersprüchlich und erweckte damit die Diskussion, ob er eigentlich als Opfer oder Täter in dieser Gesamtsituation zu betrachten ist. Denn der Franzose ließ klar und deutlich verlauten, dass er lediglich die Contenance verliert wenn er sich bedroht fühlt. Schiedsrichter, Spieler und Fans müssen eine eigene Wertung zu dem Wangenkneife und auch zu den Ellenbogen Hieben gegen den BVB Spieler Passlack ziehen. Die Frankfurter Spieler können sich am 22.10. erst einmal in Sicherheit wiegen. Diese Einbuße kann für Frankfurter Fans ein kleines Plus sein, wenn sie

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